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Krankengymnastik am Gerät

Gerätetraining
© Sean Nel - FOTOLIA

Bei chronischen Erkrankungen, nach Unfällen und operativen Eingriffen (z.B. Kreuzbandriss im Kniegelenk) wird ein Funktionstraining an medizinischen Trainingsgeräten durchgeführt. In Abhängigkeit von der körperlichen Belastbarkeit und den Bewegungsdefiziten legt der Physiotherapeut gemeinsam mit dem Patienten ein individuelles Trainigsprogramm fest.

Unter Anleitung und Kontrolle des Therapeuten können muskuläre und koordinative Schwächen sowie Störungen der Gelenkbeweglichkeit ausgeglichen werden. Auch die Funktion des Atmungs-, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselsystems lässt sich durch medizinisches Aufbautrainig verbessern.

Sie kann als Einzeltherapie oder in Gruppen von bis zu 3 Patienten durchgeführt werden. Unabdingbar ist die Anleitung, Aufsicht und Kontrolle durch den behandelnden Therapeuten.

Die Therapieform dient zur:

  • Verbesserung der Muskelfunktion unter Einschluss des zugehörigen Gelenk- und Stützgewebes
  • Verbesserung der Muskulatur bei strukturellen Schädigungen
  • Verbesserung der Muskeldurchblutung und Sauerstoffausschöpfung
  • Verbesserung der Funktion des Atmungs-, Herz-, Kreislauf- und Stoffwechselsystems
  • Automatisierung funktioneller Bewegungsabläufe

Behandlung von Schädigungen/Funktionsstörungen:

  • Muskeldysbalancen, -insuffizienz, -verkürzung
  • krankheitsbedingte Muskelschwäche
  • motorische Parese
  • unspezifische schmerzhafte Bewegungsstörungen bzw. Funktionsstörungen

Therapieziele:

  • Verbesserung/Normalisierung der Muskelkraft
  • Verbesserung/Normalisierung Kraftausdauer
  • Verbesserung/Normalisierung funktioneller Bewegungsabläufe und der alltagsspezifischen Belastungstoleranz